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Details - Folding@Home

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Meine "Technikgeschichte"

1966 – Der Anfang
Geboren – und noch keine Ahnung, was daraus einmal wird.
ca. 1972 – Mit 6 Jahren
„Was ist da drin?“
Meine erste Begegnung mit Technik bestand hauptsächlich darin, Dinge zu zerlegen. Alles, was irgendwie interessant aussah, musste geöffnet werden. Schrauben raus, Deckel runter, Teile untersuchen. Das Ziel war klar: Ich wollte wissen, was darin steckt. Das mit dem anschließenden Zusammenbauen war allerdings noch ausbaufähig. Man könnte auch sagen: Ich war damals besser im Demontieren als im Reparieren. 😉

ca. 1974 – Mit 8 Jahren
"Der Klick"
Irgendwann machte es tatsächlich Klick. Ich begann zu verstehen, dass die vielen Teile in einem Gerät nicht zufällig dort eingebaut waren. Jedes Bauteil hatte eine Aufgabe und alles zusammen ergab ein System. Aus dem „Was passiert, wenn ich das auseinandernehme?“ wurde langsam:
„Warum funktioniert das?“ Und damit begann die eigentliche Faszination. Ich fing an, Dinge nicht mehr nur zu zerlegen, sondern auch zu reparieren.

ca. 1976 – Mit 10 Jahren
"Meine erste Platine"
Mit zehn Jahren wurde aus dem Interesse ein eigenes kleines Elektronikprojekt. Ich entwarf meine erste gedruckte Schaltung. Natürlich gab es damals keine Software, mit der man schnell eine Platine entwirft und anschließend online fertigen lässt. Also wurde selbst Hand angelegt. Die photopositiv beschichtete Platine wurde mit Hilfe der Sonne belichtet. Das Eisen-III-Chlorid zum Ätzen wurde auf dem Ofen meiner Mutter in einem emaillierten Topf erwärmt. Und dann hieß es hoffen, dass aus dem Entwurf tatsächlich eine brauchbare Leiterplatte wurde. Auch die Bauteile waren damals etwas Besonderes. Bestellt wurde beim Quelle-Kundendienst – lange bevor jemand auf die Idee kam, Elektronik einfach online zu bestellen. Eine einzelne LED kostete damals rund 10 Schilling. Heute bekommt man dafür wahrscheinlich mehr LEDs, als man damals überhaupt auf einer Platine unterbringen konnte.

Die Jahre danach
"Ausprobieren, lernen, reparieren"
Aus den ersten Elektronikversuchen wurde immer mehr. Neue Schaltungen, neue Bauteile, Reparaturen, eigene Ideen und immer wieder die gleiche Frage: „Wie funktioniert das?“ Mit jedem Projekt wurde das Verständnis größer – und mit ihm auch die Freude daran, selbst etwas zum Laufen zu bringen.

Ausbildung
"Aus Leidenschaft wird Fachwissen"
Die Elektrotechnik-Ausbildung war deshalb für mich nicht der Anfang der Technikbegeisterung. Sie war vielmehr der nächste Schritt. Was vorher aus Neugier und Experimentierfreude entstanden war, bekam nun eine fundierte technische Basis.

Später
"Computer, Netzwerke und immer mehr Technik"
Mit der Zeit kamen Computer, Netzwerke, Server, Automatisierung und immer komplexere Systeme dazu. Aus einzelnen Schaltungen wurden ganze technische Umgebungen. Und eines blieb dabei unverändert: Ich möchte nicht nur wissen, dass etwas funktioniert. Ich möchte wissen, warum.

Heute
"ESP32, Displays, Sensoren, Netzwerke & Folding@home"
Heute sind die Möglichkeiten natürlich völlig andere als damals. Mikrocontroller wie der ESP32, moderne Displays, Sensoren, Netzwerke, Server und intelligente Systeme eröffnen Möglichkeiten, von denen man als zehnjähriger Elektronikbastler nur träumen konnte. Und trotzdem fühlt sich vieles erstaunlich vertraut an. Ein ESP32-Projekt beginnt manchmal mit genau derselben Frage wie damals: „Was passiert, wenn ich das ausprobiere?“ Heute kommen vielleicht noch ein paar Kabel, ein Oszilloskop, ein Computer und etwas Software dazu. Und wenn es nicht funktioniert? Dann wird gesucht, gemessen, ausprobiert und weitergemacht.

Und was kommt als Nächstes?
Das weiß ich selbst noch nicht genau. Aber wahrscheinlich wird es wieder irgendeine Idee geben, bei der ich mir denke: „Das müsste doch eigentlich funktionieren …“ Und dann wird es ausprobiert. Denn eines hat sich seit meinem sechsten Lebensjahr nicht geändert: Die Neugier ist geblieben.
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